Der Ausdruck «Human Factors» tauchte erstmals in den 1940er Jahren in der Luftfahrt im Zusammenhang mit Untersuchungen von Flugunfällen in der British Royal Airforce auf. Es zeigte sich, dass viele Flugunfälle auf menschliche Unzulänglichkeiten und Fehler zurückzuführen waren und viel weniger auf technische Defekte. Die Luftfahrtindustrie reagierte auf diese Erkenntnisse mit vielfältigen Massnahmen, die vor allem das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine optimieren sollten. Eine der Massnahmen betraf auch die Kommunikation im Cockpit. Das Verständnis von «Human Factors» veränderte sich und konzentrierte sich immer mehr auf das menschliche Verhalten bei der Arbeit, das sich auf die Sicherheit auswirken kann.