20% der Bevölkerung lebten in der ersten Hälfte des Jahres 2021 in einem Haushalt, dessen gesamtes Einkommen nach eigener Einschätzung in den letzten 12 Monaten gesunken ist. Mehr als die Hälfte davon (11,3%) gab die Covid-19-Pandemie als Begründung hierfür an, wie eine aktuelle Erhebung des Bundesamts für Statistik zeigt. [1] Die Pandemie führte besonders häufig zu Einbussen bei Personen, die im Bereich Gastgewerbe und Beherbergung tätig sind (35,5%), sowie bei Personen mit niedrigen selbsteingeschätzten Einkommen (19,5%) und auch bei ausländischen Personen (16,7%). Beschäftigte in der öffentlichen Verwaltung oder im Bereich Erziehung und Unterreicht waren dagegen weniger betroffen (4,2 bzw. 8,2%).