Durch die COVID-19-Pandemie war das Gesundheitswesen im In- und Ausland einer hohen Belastung ausgesetzt. Auch in den Spitälern waren die Strukturen und das Personal zeitweise überlastet. Durch die COVID-Patientinnen und -patienten, die während den Wellen bis zu 30% der vorhandenen Spitalkapazität in Anspruch nahmen, konnte es bei elektiven Behandlungen zu langen Wartezeiten kommen und damit verbunden zu verzögerter Diagnostik und Therapie mit entsprechend schlechterem Outcome. Die Überlastung hat auch dazu geführt, dass viele Pflegende sowie Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf gewechselt haben.