Zur Person

Olle ten Cate studierte Medizin an der Universität Amsterdam, wo er 1978 seinen Abschluss erlangte. Anschliessend ergänzte er seinen medizinischen Ausbildungshintergrund um den Bereich Sozialwissenschaften und promovierte 1986 an der Universität Amsterdam über Peer-Teaching in der medizinischen Ausbildung. Seitdem hat er zahlreiche Publikationen zur kompetenzbasierten medizinischen Ausbildung veröffentlicht und auf diesem Gebiet eine führende Rolle übernommen. Im Jahr 1999 wurde er ordentlicher Professor für medizinische Ausbildung an der Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit 2012 ist er zudem Lehrbeauftragter für Medizin an der University of California in San Francisco.
Olle ten Cate, die kompetenzbasierte medizinische Ausbildung hat sich seit den neunziger Jahren in vielen Ländern durchgesetzt. Vor etwa 15 Jahren haben Sie das Konzept der «Entrustable Professional Activities» (EPA), auf Deutsch «anvertraubare professionelle Tätigkeiten», eingeführt. Warum war das damals notwendig?