Im Gebäude des biomedizinischen Forschungszentrums der Universität Bern – nur wenige Schritte vom Inselspital entfernt – tritt das Sonnenlicht strahlend durch die grossen Glasfenster in den Raum. Hier gibt es keine Mikroskope, eher Bildschirme, auf denen Organe in 3D und komplexe Grafiken zu sehen sind. Im Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) rauchen seit März 2021 die Köpfe in dem Bemühen, mit Hilfe medizinischer Spitzenforschung, Ingenieurwissenschaften und Digitalisierung neue Technologien auf den Weg zu bringen. Diese innovativen Projekte sollen klinische Anwendungen finden, die zur Optimierung der Patientenversorgung und der Präzisionsmedizin beitragen. Zwar denken wir bei KI natürlich sofort an Roboter und Science Fiction, doch ermöglicht dieser Bereich auch ganz reale, praxistaugliche Innovationen, beispielsweise im Stil von goFood, mit dem der Nährwert unseres Essens ermittelt werden soll.