In meiner Familie lautet das Motto: Jeden Tag wird jede Emotion mindestens einmal durchlebt. Ich habe eine fünfjährige und eine zweijährige Tochter. Grösstmögliche Freude und tiefe Verzweiflung wechseln sich ebenso sehr ab wie Frust, Beleidigtsein, Trauer und Enttäuschung, aber auch Vergnügen, Liebe, Stolz oder Zufriedenheit. Wir Eltern stecken mittendrin im Gefühlsstrudel, müssen einerseits versuchen, uns nicht mitreissen zu lassen, und andererseits darauf achten, dass unser Nachwuchs das Wechselbad der Gefühle ohne Verbrennungen übersteht.