Die Generation Z rückt nach. Die zwischen 1995 und 2010 Geborenen sind es seit ihrer Schulzeit gewohnt, Dinge zu hinterfragen, ihre Meinung zu äussern und ihre Anliegen einzubringen. Auch als Medizinstudierende oder junge Ärztinnen und -ärzte vertreten sie einen ganz eigenen selbstbewussten Individualismus. Sie möchten aufräumen mit dem Ärztemythos des rund um die Uhr arbeitenden Übermenschen, der sich selbst vernachlässigt und dadurch auf Dauer auch seine Patientinnen und Patienten gefährdet, schreibt unser Autor Simon Maurer. Für seinen Hintergrund-Artikel «So tickt die Schweizer Medizinjugend» ab Seite 16 hat er sich umgehört und neueste Studien gewälzt. Er weiss: Der heutige Medizinnachwuchs will alles, Kind und Karriere, Ausland und Schweiz – nur bitte keine Hausarztpraxis.