Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen findet aktuell wieder viel Aufmerksamkeit. Die Presse berichtet regelmässig von Versorgungsengpässen für Notfall- und Psychiatrie-Patienten, von geschlossenen Betten in Spitälern, von fehlenden Hausärztinnen und aufgeschobenen Operationen. Im Oktober prognostizierte eine Studie eine «gnadenlose Zuspitzung» des Fachkräftemangels mit 40 000 fehlenden Pflegekräften und 5500 fehlenden Ärztinnen und Ärzten bis zum Jahr 2040 [1].