In einer meiner letzten Kolumnen habe ich geschrieben, dass es keine Schande ist, auf eine professionelle Cyberattacke hereinzufallen. Ja, die meisten von uns wissen längst, dass man bei verdächtigen E-Mails vorsichtig sein und Links nicht wahllos anklicken soll. Deshalb denken wir – und mich selber schliesse ich hier nicht aus – dass es uns wohl kaum treffen wird. Denn wir wissen ja Bescheid und sind vorsichtig. Trotzdem sind Cyberattacken immer wieder erfolgreich. Warum? Weil das Wissen über die Angriffsmethoden Cyberkrimineller alleine keinen ausreichenden Schutz bietet. So spielt beispielsweise die Situation, in der sich jemand gerade befindet, eine wichtige Rolle. Stress, Emotionen, Unaufmerksamkeit – jede und jeder kann auf eine Cyberattacke hereinfallen, die lernende MPA ebenso wie die Praxisinhaberin – und auch IT-Profis, die sich tagtäglich mit IT-Sicherheit auseinandersetzen, sind nicht gefeit. Leider bieten selbst die besten Schutzmassnahmen keine 100-prozentige Sicherheit. Und nach einer erfolgreichen Cyberattacke spielt das richtige Verhalten eine wichtige Rolle und entscheidet darüber, ob diese schwerwiegende Folgen hat oder eben nicht. Deshalb möchte ich Ihnen heute Tipps geben, wie Sie sich im Ernstfall richtig verhalten.