Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt seit Beginn der COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 ein Monitoring zu den Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung [1–3]. Während sich die physischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie insbesondere bei älteren Menschen zeigten, machten sich die psychischen Belastungen gemäss den verfügbaren Daten insbesondere bei der jüngsten Altersgruppe bemerkbar. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich in entwicklungspsychologischer Hinsicht in einer sensiblen und prägenden Lebensphase. Sie sind daher besonders vulnerabel für psychische Folgen der Pandemie. Wie sich diese effektiv zeigten, wird nachfolgend erörtert (zu den Resultaten des Monitoring-Berichts siehe Kasten).