Ein junger Assistenzarzt aus der Ostschweiz schreibt per Mail: «Meine Kollegin hat gestern auf der Notfallstation im Nachtdienst 41(!) Spitäler angerufen, um für einen Patienten ein Bett zu suchen. Es war vergeblich.» Auch auf der Station ist der Bettendruck deutlich spürbar; immer wieder treten Patientinnen und Patienten ohne tragfähige Anschlusslösung aus, müssen dann erneut hospitalisiert werden, was abermals zu einer Belastung der Spitalstruktur führt. Diese Situation ist nicht neu. Doch die Lage spitzt sich zu. Mittlerweile wird dies auch für viele Bürgerinnen und Bürger spürbar, wenn sie eine Hausärztin oder einen Hausarzt suchen oder auf der überfüllten Notfallstation warten müssen.