Das Herz. Die Leber. Beide feinsäuberlich auf dem Küchentisch aufgereiht. Daneben ein Wildschweinkadaver – und eine entsetzte Mutter. Schon als kleines Mädchen hat Petra Becker-Wegerich ihre Leidenschaft für die Medizin entdeckt. Zum Beispiel beim Sezieren der Tiere, die der Vater bei der Jagd erlegt hatte. Oder als sie mithelfen durfte, den Jagdhund zu operieren. Bereits mit zehn Jahren stand für sie fest: Ich werde Chirurgin. Dieser Entscheidung ist sie lange treu geblieben, bis ihr Weg sie wegen eines Unfalls weg von der Plastischen Chirurgie hin zur ästhetischen Dermatologie und Laserchirurgie geführt hat – und von Deutschland in die Schweiz.