Die pädiatrische Multiple Sklerose (MS) gehört zu den erworbenen, chronisch-entzündlichen ZNS-Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Pathophysiologisch kommt es durch eine Störung der Blut-Hirnschranke zu einer Invasion inflammatorischer Zellen und Zytokine, die zu lokalen Entzündungsherden, Myelinödem und Myelinalteration führen [1]. Verglichen zur adulten MS gibt es ein paar markante Unterschiede hinsichtlich Inzidenz, klinischer Präsentation und Verlauf, die einen Einfluss auf die Betreuung dieser jungen Patienten haben: