Personen, die Drogen in ihrem Körper illegal über die Grenze transportieren, gehen ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Die Drogen werden als Päckchen, meist Kokain portioniert zu 10 bis 20 Gramm (sog. Bodypacks1), geschluckt. Wenn ein solches Bodypack platzt, besteht unmittelbare Lebensgefahr. Fällt eine Person mit mutmasslichem Bodypack an der Grenze auf, wird der Verdacht im Spital mittels Computertomogramm (CT) abgeklärt. Die verdächtigte Person kann diese ­Untersuchung verweigern, weil das CT eine Strahlenbelastung darstellt. Eine solche Weigerung muss respektiert werden. Eine Alternative zum CT ist die Überwachung der Ausscheidungen bis zur Erhärtung oder Widerlegung des Verdachts.