Antibiotika sind heute aus der medizinischen Versorgung von Mensch und Tier nicht mehr wegzudenken. Sie sind zentrale Medikamente für die Behandlung von bakteriellen Infektionen. Die Kehrseite der Medaille stellen die zunehmenden Resistenzen dar. Die Schweiz ist gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft gefordert. Antibiotikaresistenzen sind ein Problem für die Gesundheitsversorgung, aber auch für Landwirtschaft und Umwelt. Sollen Antibiotika auch in Zukunft erfolgreich eingesetzt werden, ohne allseitig einen Bärendienst zu erweisen, braucht es ein gemeinsames und entschiedenes Vorgehen von allen involvierten Disziplinen. Dieser sogenannte One-Health-Ansatz wird auch im Rahmen der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) verfolgt [2]. Diese wurde am 18. November 2015 vom Bundesrat verabschiedet und sieht für die Schweiz Massnahmen in acht strategischen Handlungsfeldern vor. Es handelt sich dabei um die Felder Prävention, sachgemässer Antibiotikaeinsatz, Rahmenbedingungen, Information und Bildung, Kooperation, Forschung und Entwicklung, Überwachung sowie Resistenzbekämpfung, in welchen nun schrittweise Massnahmen umgesetzt werden.