Bislang war wenig darüber bekannt, wie sich die Gesundheitsausgaben in der Schweiz auf die Krankheiten verteilen. Transparenz schafft nun eine kürzlich im European Journal of Health Economics erschienene Studie, die erstmals systematisch und detailliert die Gesundheitskosten in der Schweiz aus dieser Perspektive beleuchtet [1]. Der Löwenanteil mit insgesamt 80 Prozent der Gesamtausgaben (51 von 65 Milliarden Franken im Jahr 2011) geht auf die sogenannten nicht-übertragbaren Krankheiten zurück. Ganz unbekannt sind diese Zahlen nicht: Die Publikation basiert auf einem vom BAG in Auftrag gegebenen Bericht über die Kosten der nicht-übertragbaren Krankheiten, welcher 2014 von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der Universität Zürich, dem Forschungsinstitut Polynomics und der Helsana Krankenversicherung erstellt wurde.