Die Ausgangslage
PROMs sollen einerseits messen, wie ein Patient oder einer Patientin den eigenen Gesundheitszustand einschätzt und anderseits die Wirkung einer Behandlung aufzeigen. PROMs können Fragen zur körperlichen Funktionsfähigkeit, zum psychischen Wohlbefinden, zu Symptomen, zum allgemeinen Gesundheitszustand etc. beinhalten. Sie ergänzen klinische Werte (z.B. Blutdruck, HbA1c) indem sie mittels Informationen zum Wohlbefinden resp. zur Beeinträchtigung eines Patienten im Alltag die klassischen klinischen Parameter in einen problem- und schliesslich lösungsorientierten Kontext stellen. So kann der Nutzen einer gewählten Massnahme auf individueller Patientenebene aufgezeigt werden. Basierend darauf, kann unter Zuhilfenahme der Plan-Do-Control-Act-Logik (PDCA-Modell) das weitere Vorgehen definiert werden.