Die Verfügbarkeit und schnelle Verbreitung von digitalen Gesundheitsangeboten werden als ein Treiber der Digitalisierung im Gesundheitswesen erkannt (Meister, Becker, Leppert, Drop 2017). 325 000 Gesundheits-Apps waren im Jahr 2017 verfügbar, und 78 000 neue Anwendungen aus diesem Bereich wurden in den App Stores von Google und Apple angeboten (Research2Guidance 2017). In der Schweiz geben 44% der Bevölkerung an, Apps für Fitness und Bewegung zu verwenden (Golder & Jans 2018). Digitale Gesundheitsangebote wie Mobile Health bieten eine orts- und zeitunabhängige Kommunikation, Diagnostik und Behandlung zwischen Patienten und Ärzten. Neben dem Anwendungsfeld Fitness oder Lifestyle entstehen im medizinisch-professionellen Umfeld Anwendungen zur therapiebegleitenden Unterstützung der Verhaltensänderung der Patienten und zur Verbesserung der Therapie-Compliance (Rathbone & Prescott 2017).