Beratungsstellen für sexuelle Gesundheit

Im Zeitalter des Internets zirkulieren zahlreiche Informationen über Verhütung. Manche sind korrekt, andere nicht. Patientinnen gelangen mit vielen Fragen an ihre behandelnde Ärztin bzw. ihren behandelnden Arzt. Es braucht Zeit, diese Fragen zu beantworten und so die Wahl eines geeigneten Verhütungsmittels zu ermöglichen. Ärztinnen und Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Patientinnen an eine Beratungsstelle für ­sexuelle Gesundheit zu verweisen. Die Beratungsstellen bieten meist kostenlose Informationen und Be­ratung durch Fachpersonen der sexuellen Gesundheit zur Empfängnisverhütung und weiteren Themen an. Sie sind in ihrer Region eng mit weiteren Fachstellen vernetzt. Für behandelnde Ärztinnen und Ärzte sind diese Stellen damit eine wertvolle Ressource. Beispielsweise können Patientinnen zur kostenlosen Beratung überwiesen werden, bevor die Ärztin oder der Arzt eine Behandlung vornimmt oder ein Rezept ausstellt. Die gute Zusammenarbeit zwischen behandelnden Ärztinnen bzw. Ärzten und den Beratungsstellen als eine Art Tandem kann eine optimale Versorgung der Patientinnen gewährleisten.