Als die Swiss Federation of Clinical Neuro-Societies (SFCNS) vor sieben Jahren gegründet wurde, war eines der Hauptanliegen, nicht nur der zunehmenden Fragmentierung innerhalb der klinischen Neurowissenschaften entgegenzuwirken, sondern die Interaktion unter den proliferierenden Teilgebieten der modernen klinischen Neurowissenschaft zu stärken. Man wollte klinischen Neurowissenschaftlern die Möglichkeit ­geben, sich vermehrt über gemeinsame Interessen auszutauschen, ohne dabei der nötigen Spezialisierung im Weg zu stehen. Interdisziplinärer Austausch steckt der SFCNS also im Blut. Schon alleine aus diesem Grund fühlt sich die Föderation in der Verantwortung, regelmässig einen Kongress durchzuführen, an dem ein solches Zusammenkommen möglich ist. Vom 28. bis 30. September 2016 fand deshalb zum dritten Mal der SFCNS-Kongress in Basel statt, wo bereits die erste der drei bisherigen Tagungen organisiert wurde.