ISPM Universität Bern / BAG

Humane Papillomaviren in zervikalen Krebsvorstufen und Zervixkarzinomen in der Schweiz zu Beginn der kantonalen Impfprogramme: die CIN3+plus Studie

Nach Einführung der Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) in der Schweiz ist es wichtig, deren Auswirkungen auf die Krankheitslast zu beobachten. Um Ausgangsdaten zu Beginn der kantonalen Impfprogramme zu erhalten, hat das Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für ­Gesundheit (BAG) eine Studie durchgeführt. Ziel dieser Studie war es, die HPV-Typenvertei­lung in zervikalen Gewebsproben bei Frauen mit zervikaler intraepithelialer Neoplasie Grad 3 oder Zervixkarzinomen (CIN3+) zu untersuchen. Ausserdem sollten relevante Zusatzdaten für eine HPV-Infektion und eine Zervixkarzinomerkrankung gesammelt werden. Die Studie dauerte von Januar 2015 bis Sommer 2016. Erste Ergebnisse liegen nun vor. Die CIN3+plus Studie wurde durch die Krebsforschung Schweiz (KFS-3264-08-2013) und das Bundesamt für Gesundheit finanziert. Zehn Pathologielaboratorien in sechs Kantonen nahmen an der Studie teil.