Mobile Health (mHealth) bezeichnet gesundheitsbe­zo­gene Anwendungen auf mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets, Uhren usw. Auch medizinische Informationen, welche über Sensoren gewonnen werden, fallen unter mHealth. mHealth umfasst damit einen Teil von Electronic Health (eHealth), welche alle elektronischen Gesundheitsdienste umfasst [1]. Von einigen Fachleuten wird die rasende Entwicklung und Verbreitung von mHealth als disruptiv verstanden und verglichen mit der Veränderung der Informationsbeschaffung mit der Einführung des Internets [2]. Die Wucht, mit welcher sich mHealth vor allem über die techno­logische Entwicklung als Marktangebot positioniert, ist gross. 2014 gab es global 6 Milliarden Subskriptionen [3]. Heute ­gehen wir davon aus, dass zwischen 200 000 und 300 000 Apps auf dem Markt sind und 500 Millionen Menschen sie nutzen, noch weitgehend unabhängig von der Ärzteschaft [4]. Damit sprechen wir vom global am stärksten wachsenden Industriezweig.