Aktuelle Zahlen für künftige ­Herausforderungen

Zusammenfassung

Im Jahr 2016 beträgt die Anzahl berufstätiger Ärztinnen und Ärzte 36 175 (31 851 Vollzeit­äquivalente). Mit einer Ärztedichte von 4,2 (Ärztinnen und Ärzte pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner) liegt die Schweiz über dem OECD-Durchschnitt von 3,3 (OECD-Bandbreite >1,0 und <7,0), aber ungefähr gleichauf mit Nachbarländern wie Deutschland und Frankreich, deutlich tiefer als Österreich. Obwohl mehr Männer (58,7 Prozent Männer; 41,3 Prozent Frauen) tätig sind, stieg der Frauenanteil in den vergangenen Jahren prozentual stärker an. Im ambulanten Sektor sind mit 51,1 Prozent rund 1350 mehr Ärztinnen und Ärzte tätig als im stationären Sektor (47,3 Prozent). Die am häufigsten ausgeübten medizinischen Fachrichtungen sind die Allgemeine Innere Medizin (23,0 Prozent), Psychiatrie und Psychotherapie (10,1 Prozent) sowie Kinder- und Jugendmedizin (4,9 Prozent). Einer von drei berufstätigen Ärzten – 32,9 Prozent der gesamten Ärzteschaft – stammt aus dem Ausland. Diese Zahl verdeutlicht, dass die Zuwanderung für das schweizerische Versorgungssystem grundlegend ist.
Die FMH-Ärztestatistik basiert auf einer umfangreichen Datengrundlage (vgl. Kapitel «Datengrundlage») und präsentiert jährlich die aktuellen Zahlen zur Demographie und Berufstätigkeit der Ärzteschaft in der Schweiz. Sie macht Entwicklungen und künftige Herausforderungen sichtbar und liefert eine wichtige Informationsgrundlage für die Planung eines bedarfs­gerechten Versorgungssystems.