Die Schwierigkeit zu entscheiden, welcher Seite man mehr Gewicht beimisst, der Gesundheit oder den dafür notwendigen Ausgaben, deutete bereits Aristoteles an: «Zuweilen wechselt auch die Ansicht darüber bei einem und demselben. Ist einer krank, so stellt er sich die Gesundheit, leidet er Not, den Reichtum als das höchste vor» [1]. Noch schwieriger sind solche Abwägungen zwischen Geld und Gesundheit, wenn man nur über eine einseitige Informationsgrundlage verfügt: Während die Kosten klar bezifferbar sind, bleibt die «Gesundheit» meist wenig greifbar: Was erhält man eigentlich für die Ausgaben? Welcher Nutzen wird damit erzielt? Und bringen uns die höheren Ausgaben heute auch einen höheren Nutzen?