Das Problem der Lieferengpässe von Arzneimitteln beschäftigt die involvierten Personen in den Spitälern (Apotheker, Ärzte, Pflege) seit vielen Jahren. Für das Universitätsspital Basel wurden bereits in der Vergangenheit Untersuchungen zu diesem Thema angestellt, weshalb hier entsprechende Zahlen existieren [1]. So hatten das Universitätsspital Basel z.B. im Winter 2014/2015 mit länger dauernden Lieferschwierigkeiten der parenteralen Formen von Augmentin zu kämpfen, die nur durch eine effiziente Zusammenarbeit der Spitalapotheke mit den Ärzten der Infektiologie gemanagt werden konnten. Der in solchen Fällen notwendige Einsatz von Alternativpräparaten verläuft nicht immer problemlos und bindet erhebliche personelle Ressourcen. Umso wichtiger sind eine lückenlose Dokumentation von Lieferengpässen, ein effizientes Management in der Apotheke und eine professionelle Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten, um die zuverlässige Versorgung der Patienten im Spital mit Arzneimitteln zu gewährleisten [2].