Schweizer Spitäler sehen sich über die letzten Jahre mit wachsenden Herausforderungen, wie z.B. dem steigenden Kostendruck und zunehmenden Qualitätsansprüchen konfrontiert. [1]. Zu den Hauptursachen hierfür zählen die im Rahmen der neuen Spitalfinanzierung schrittweise sinkende Baserate und schrumpfende gemeinwirtschaftlichen Leistungen seitens der Kantone. Gleichzeitig sind die Verhandlungen mit den Kantonen und den Versicherern schwieriger geworden, was zu einem Missverhältnis zwischen angebotener Leistung und Vergütung führt. Spitäler sind daher gut beraten, Redundanzen im Leistungserbringungsprozess zu vermeiden, um weitere Kostensteigerungen zu verhindern [2–4].