Und wie würde er zu Hause zurechtkommen? Stille. Nach zwei Monaten Hospitalisierung und drei Verlegungen hatte man diese Frage vergessen. Wir sprechen unter Kollegen ständig über unsere Patienten. Wir sprechen über ihre Krankheiten, unsere Schlussfolgerungen, Behandlungen, ihre Reaktionen. Viel seltener sprechen wir darüber, wer sie sind, und gelegentlich wissen wir es gar nicht mehr. Diese Szene entstammt jenen Ethikkonsultationen, an denen keiner da ist, um die Lebensgeschichte eines Kranken zu erzählen; niemand weiss, wie er am besten zu therapieren wäre, da keiner mehr weiss, wer er ist.