In Fragen der Volksgesundheit wird die Wirtschaft nicht selten als Risikofaktor oder gar als Krankheitsverursacherin dargestellt. Als Risikofaktor gilt sie, weil sie die Arbeitssicherheit vernachlässige oder durch Stress die psychische Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung beeinträchtige. Als direkte Krankheitsverursacher gelten hingegen Unternehmen mit gesundheitsgefährdenden Produkten. Dabei stehen Tabak, Alkohol und immer häufiger auch Lebensmittel im Mittelpunkt. Unterzieht man diese Vorwürfe einer genaueren Probe, so stehen sie auf wackligen Füssen. Denn insgesamt schadet die Wirtschaft der Volksgesundheit um ein Vielfaches weniger, als dass sie sie verbessert.