Die AD betrifft rund 20% der Kinder und 5% der Erwachsenen. Damit ist sie die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung [1, 2]. Sie begegnet nicht nur den Dermatologen und Dermatologinnen tagtäglich, sondern ist auch in der Hausarztpraxis ein häufiges Problem. Die klinische Präsentation variiert je nach Alter, Schweregrad und ethnischer Abstammung der Betroffenen und reicht von trockener, juckender Haut über Ekzeme an typischen Lokalisationen bis hin zur Erythrodermie [3]. Die Lebensqualität von AD-Patienten kann z. B. durch chronischen Juckreiz, Entstellung und gestörten Schlaf schwer beeinträchtigt sein.