Hat das Tiermodell in Forschung und Medizin ausgedient? Derzeit zeichnen sich für die Zukunft gleich zwei alternative oder zumindest ergänzende «Menschenmodelle» ab. Da wäre einmal der sogenannte digitale Zwilling [1]. Als virtuelle Kopie eines Menschen aus Fleisch und Blut wird er mit allen verfügbaren Daten über sein Alter Ego gefüttert und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Damit soll sich etwa voraussagen lassen, welche Krankheiten jemand in Zukunft entwickeln könnte und auf welche Therapien eine Person anspricht.