Eine personalisierte Impfung gegen Krebs? Diverse Pharmaunternehmen setzen alles daran, dass dies mittelfristig genau so normal sein könnte wie die Grippeimpfung im Winter. Bereits arbeiten sie an Phase-2- und 3- Studien. Möglich macht das einmal mehr die mRNA-Technologie. «Mit der mRNA wird den Patientinnen und Patienten der Bauplan für krebsspezifische Antigene gespritzt, die sie dann in ihrem Körper selbst herstellen», sagt der emeritierte Professor Daniel Speiser von der Uni Lausanne. Er selbst forschte als Internist bereits zu Krebsimpfungen, als man diese in der Onkologie noch belächelte. Die immense Kraft der Immunzellen hat er dabei mehrfach eindrücklich erlebt. Er findet: «Dass man mit diesen mRNA-Impfungen patientenspezifische Behandlungen macht, ist ein sensationeller Durchbruch.» Lesen Sie das Interview von Martina Huber ab Seite 10.