Im Thurgau diskutieren wir gerade den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Nicht nur im Thurgau natürlich: Es fehlt überall an allen Ecken und Enden, in Spitälern und Kliniken, Heimen und Arztpraxen – was können wir tun? Irgendwoher kommt das Stichwort «Künstliche Intelligenz», kurz KI. Wäre es eine Möglichkeit, fehlende Menschen durch Roboter zu ersetzen? Digitale Akteure, die genauso gut, vielleicht sogar besser sind? Klar, bei Prävention und Diagnostik leuchtet das sofort ein; die KI kann eine riesige Datenmenge analysieren und daraus die fundierteren Schlüsse ziehen als der Mensch. Und darüber hinaus wäre die KI bei der daraus resultierenden Optimierung der Behandlung, beim Ressourcen-Management, bei den roboterassistierten Operationen und sogar bei der Entscheidungsfindung schnell, fast allwissend und viel weniger fehleranfällig. Und sie spart Zeit und Arbeit, nicht nur bei der Datenerfassung und dem Datenmanagement, sondern auch bei der Ausführung.