Es ist ein Sonntagnachmittag im Mai, als ich am Palast der Nationen in Genf aussteige mit meinem WHO-Badge um den Hals. Nach einigen Minuten zu Fuss betrete ich das erste Mal ein Gebäude der Vereinigten Nationen. So gleich halte ich inne und kann es kaum fassen, an der 76. Weltgesundheitsversammlung als Medizinstudentin Teil der Schweizer Delegation zu sein. Während der Eröffnungsreden schweift mein Blick durch den Saal und ich stelle fest, dass ich als Jugenddelegierte eher zur Ausnahme als zur Regel gehöre. Insgesamt sind nur 23 Jungenddelegierte aus 15 Nationen dabei.