Wieder einmal häufen sich Reformappelle. Die einen wollen Regulierungen regulieren, andere sehen ein Kostenproblem, vermissen vernetzte Strukturen oder wollen eine stimmige Kultur etablieren. Nichts davon ist überraschend. Man könnte meinen, einem Stammesritual beizuwohnen: Gelegentlich wird alarmistisch festgestellt, dass es so nicht weitergehen könne. Abends versammeln sich dann wieder alle um das Lagerfeuer und hoffen, dass dort weiterhin das wohlschmeckende Schwein brutzeln möge.