Im medizinischen Alltag gibt es für «Large Language Models» wie ChatGPT, also Systeme der künstlichen Intelligenz, die mithilfe grosser Datenmengen Muster und Verbindungen zwischen Wörtern und Sätzen lernen, Einsatzmöglichkeiten insbesondere in der Textarbeit. Claudia M. Witt, Co-Direktorin der «Digital Society Initiative» der Universität Zürich, rät, das Tool wie einen neuen Mitarbeiter zu behandeln: «Klare Vorgaben und Überprüfung der Ergebnisse sind erforderlich.» Denn, so erinnert uns Informationswissenschaftler Christian Lovis vom HUG: «Was ChatGPT sagt, ist nicht richtig, es ist nur die wahrscheinlichste Wortabfolge.» Noch gibt es grosse Bedenken zum Datenschutz. Entsprechend verpflichten die Spitäler zur Zurückhaltung bei Patientenakten. Lesen Sie ab Seite 12 die Einblicke, die Rahel Gutmann, Sarah Bourdely und Julia Rippstein für Sie gewonnen haben.