Nach invasiven Eingriffen, beispielsweise bei Operationen, sind Infektionen die häufigste Komplikation. Auch wenn der eigentliche Eingriff gut verläuft, kommt es nicht selten im Anschluss daran zu einer Wundinfektion. Dies erhöht die Morbidität und Mortalität. Eine in Cell Reports erschienene Studie des Inselspitals Bern, der Universität Bern und der Universität Würzburg zeigt nun, dass die Verursacher dieser Infektionen insbesondere Darmbakterien der Patientinnen und Patienten selbst sind [1].