Die personalisierte Medizin stützt sich auf grosse Datenmengen. Darunter sind gesundheitsbezogene Daten aus der klinischen Praxis, Daten aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik («Omics») sowie Daten aus Registern, Studien und Kohorten. Durch die Speicherung, Verknüpfung und Analyse dieser Daten sollen präzisere Diagnosen und individuellere Therapien ermöglicht, Risiken für bestimmte Krankheiten erkannt und eine frühzeitige Prävention erreicht werden [1]. Die medizinische Versorgung orientiert sich damit nicht mehr nur an Durchschnittswerten bestimmter Populationen, sondern berücksichtigt auch individuelle Patientenmerkmale.