Wir brauchen moderne Inhalationssysteme, die den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden und die Umwelt schonen.
© Iryna Shatilova / Dreamstime
Schon seit Jahrzehnten werden Medikamente in flüssiger Form mit einem elektrischen Venturi-Vernebler zur Therapie von Atemwegserkrankungen eingesetzt (zum Beispiel Typ Pari Boy SX®). Bei Verwendung eines hochwertigen Verneblers und des PIF-Control®-Systems werden kleine Aerosolpartikel produziert und eine adäquate periphere Atemwegsdeposition möglich. Allerdings ist die Inhalation zeitintensiv. Eine neue Generation von Verneblern basiert auf dem MESH-Prinzip (zum Beispiel e-Flow oder Philips Innospire Go®). Diese generieren auch kleine Partikel, sind aber handlicher, netzunabhängig und verkürzen die Inhalationszeit. Die Anwendung von sogenannten Nassverneblern ist bei Erkrankungen, wie Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) limitiert, da die wichtigsten First-Line Medikamente gemäss GINA- und GOLD-Richtlinien nicht in flüssiger Form vorliegen (Anm. d. Red.: GINA steht für Global Initiative for Asthma, GOLD für Global Obstructive Lung Disease). Sie werden entsprechend vorwiegend bei anderen Erkrankungen wie die cystische Fibrose und Bronchiektasen verwendet, zur Inhalation von Antibiotika, wie Tobramycin, Aztreonam, Colimycin, respektive mukus-modulierenden Medikamenten wie hypertone Kochsalzlösung und DNAse.