«Keine Antikoagulation länger als drei Monate bei einer ersten Thromboembolie, wenn diese im Rahmen eines starken transienten Risikofaktors auftritt» oder «Keine Thrombophilieabklärung bei Erwachsenen mit einer venösen Thromboembolie (VTE), die im Zusammenhang mit starken transienten Risikofaktoren auftritt (Operation, Trauma oder längere Immobilität)» sind zwei von insgesamt fünf Empfehlungen, welche die Schweizerische Gesellschaft für Hämatologie (SGH) in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation smarter medicine publiziert. Diese sogenannten Top-5-Listen sollen mithelfen, die Über- und Fehlbehandlungen im Schweizer Gesundheitswesen zu reduzieren.