Im Oktober wurde in Lausanne die lymphologische Pionierstudie Lymphopilot abgeschlossen. Diese klinische Studie beurteilte die Sicherheit und Machbarkeit eines neuen implantierbaren Systems zur Therapie des Lymphödems, einer lokalen Gewebeschwellung in Verbindung mit der Ansammlung von Lymphe und Fettzellen. Das Prüfkollektiv bestand aus einem Dutzend Patientinnen, die im Nachgang einer Brustkrebsoperation mit Entfernung mehrerer Lymphknoten «Wasser im Arm» aufwiesen. Die Datenanalyse läuft noch. Dennoch kann, angesichts zufriedenstellender vorläufiger Ergebnisse, mit weiteren klinischen Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit dieses innovativen Systems gerechnet werden. Eine Hoffnung für die Betroffenen, denen es an praktischen Lösungen mangelt.