Wann sollte bei rheumatischen Erkrankungen eine Therapie begonnen und eskaliert werden, um eine mögliche Destruktion sowie Folgeerkrankungen zu verhindern? Wie profitieren pädiatrische und erwachsene Rheuma-Betroffene von einem frühzeitigen Behandlungsbeginn? Diese und ähnliche Fragen standen im Zentrum des Symposiums «Revisiting the Window of Opportunity in Rheumatic Disease» am Jahreskongress der SGR in Interlaken. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Still-Syndrom. Charakterisiert durch unter anderem wiederkehrende Fieberschübe, lachsfarbenen Hautausschlag und Arthritis teilt es sich in zwei altersabhängige Formen: Das pädiatrische Still-Syndrom, bzw. die systemische juvenile idiopathische Arthritis (SJIA) und das adulte Still-Syndrom (AOSD).