Weltweit sind über 500 Millionen Personen von Diabetes betroffen[1]. Bei ungefähr 10% aller Diabetesfälle handelt sich um den Typ 1 Diabetes. Versursacht durch eine autoimmune Destruktion der Insulinproduzierenden pankreatischen Beta-Zellen. Während die exogene Insulintherapie die Hauptbehandlung des Typ 1 Diabetes ist, werden rund 30% der Menschen mit Typ 2 Diabetes wegen nicht ausreichender Eigenproduktion mit Insulin behandelt [2]. Deshalb bleibt die Anwendung von Insulin trotz der Entwicklung neuer Nicht-Insulin-Antidiabetika eine grundlegende Säule in der Behandlung des Diabetes. Das Ziel einer Insulintherapie ist das Erzielen einer guten Blutzuckerkontrolle, ohne dabei Hypoglykämien zu provozieren [3]. Dies erfordert fortlaufende Abstimmungen der Insulindosis auf den Insulinbedarf. Der Insulinbedarf kann je nach Mahlzeiten, körperlicher Aktivität und andere Stressoren, stark variieren.