«Ich arbeite extrem gern.» Das sagt Kate Gurevich, seit einem guten Jahr Assistenzärztin am Bürgerspital Solothurn. Als Tochter von Ärzte-Eltern war sie keineswegs naiv in den Beruf eingestiegen. «Mir war bewusst, dass man als Ärztin viel arbeiten muss», sagt die 27-Jährige. In ihrem ersten Jahr in der Chirurgie waren es häufig 12 bis 14 Stunden pro Tag. «Ich begann um sechs Uhr morgens und wenn ich um sieben Uhr abends zum Haus rauskam, war das ein guter Tag.»