Menschen mit Asthma bronchiale und COPD haben ein erhöhtes Risiko, schwerer oder mit prolongierten Symptomen an viralen AWI zu erkranken; gleichzeitig können AWI sowohl COPD-Exazerbationen als auch Asthmaanfälle auslösen [1, 2, 3]. Schätzungen zufolge sind respiratorische Viren (insbesondere Influenza-, Respiratorischer-Synzytial-, und Rhinoviren) für mehr als 85 % der Asthmaanfälle verantwortlich [4]. Kinder haben ein generell erhöhtes Risiko für virale Atemwegsinfektionen und sie sind auch besonders anfällig für die Kombination aus Luftverschmutzung, Inhalationsallergien und respiratorischen Infektionen, die weltweit zu einem zunehmenden Problem wird [5, 6]. Ebenfalls gehören schwere AWI vor dem Alter von 5 Jahren zu den pädiatrischen Faktoren, die dazu beitragen, das COPD-Risiko später im Erwachsenenalter zu erhöhen [7, 8].