Senior male patient and adult daughter consulting with male nurse during check up in exam room
Patienten, die unter unkontrolliertem Asthma leiden, sollten am besten an Spezialisten und Spezialistinnen überwiesen werden.
© Thomas M. Barwick INC /Getty Images
Mit 339 Millionen betroffenen Menschen gehört Asthma zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit [1, 2]. 2022 waren in der Schweiz circa 5,2% der Männer und 6,8% der Frauen, die über 15 Jahre alt waren, betroffen [3]. Schätzungsweise 5% davon leiden an schwerem Asthma [2]. Die «Global Initiative for Asthma» (GINA) definiert schweres Asthma wie folgt: «Unkontrolliertes Asthma, trotz optimierter hochdosierter Behandlung mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) plus lang wirksamen Beta-Agonisten (LABA) und der Behandlung von Begleitfaktoren. Oder eine Verschlechterung des Asthmas bei Reduktion der hochdosierten Therapie» [4]. Asthma, das aufgrund fehlender Therapieadhärenz oder inkorrekter Inhalator-Nutzung unkontrolliert bleibt, fällt nicht unter diese Definition [4]. Obwohl nur ein geringer Anteil der Patientinnen und Patienten an schwerem Asthma leidet, verursachen diese Betroffenen circa 50% der asthmabedingten Kosten. Neben dieser finanziellen Last für das Gesundheitswesen ist schweres Asthma zusätzlich mit einem hohen Leidensdruck für die Betroffenen verbunden [2].