Mit 339 Millionen betroffenen Menschen gehört Asthma zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit [1, 2]. 2022 waren in der Schweiz circa 5,2% der Männer und 6,8% der Frauen, die über 15 Jahre alt waren, betroffen [3]. Schätzungsweise 5% davon leiden an schwerem Asthma [2]. Die «Global Initiative for Asthma» (GINA) definiert schweres Asthma wie folgt: «Unkontrolliertes Asthma, trotz optimierter hochdosierter Behandlung mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) plus lang wirksamen Beta-Agonisten (LABA) und der Behandlung von Begleitfaktoren. Oder eine Verschlechterung des Asthmas bei Reduktion der hochdosierten Therapie» [4]. Asthma, das aufgrund fehlender Therapieadhärenz oder inkorrekter Inhalator-Nutzung unkontrolliert bleibt, fällt nicht unter diese Definition [4]. Obwohl nur ein geringer Anteil der Patientinnen und Patienten an schwerem Asthma leidet, verursachen diese Betroffenen circa 50% der asthmabedingten Kosten. Neben dieser finanziellen Last für das Gesundheitswesen ist schweres Asthma zusätzlich mit einem hohen Leidensdruck für die Betroffenen verbunden [2].