Im Falle eines anhaltenden Hustens über acht Wochen Dauer ist die gründliche Anamnese und klinische Untersuchung durch eine Basisdiagnostik mit Spirometrie und Bildgebung zu ergänzen. Das konventionelle Thoraxröntgenbild wird in dieser Situation aufgrund der deutlich höheren diagnostischen Information zunehmend durch eine CT des Thorax (ohne Anwendung von Kontrastmittel) ersetzt. Falls sich pathologische Befunde (pathologische Spirometrie, Bronchiektasen, Infiltrate, interstitielle Lungenerkrankung, Tumor) ergeben, muss in diese Richtung weiter abgeklärt und behandelt werden. Sollten die Anamnese und die Basisdiagnostik nicht wegweisend sein, ist ein systematisches und sequenzielles Vorgehen unumgänglich.