Die Uhren arbeiten mit zwei Messprinzipien. Das optische Pulssignal, das sogenannte PPG (Photoplethysmographie), läuft im Hintergrund und kann einen unregelmässigen Puls registrieren, was einen Hinweis auf das Vorliegen von Vorhofflimmern sein könnte. Das Signal reagiert jedoch empfindlich auf Bewegung oder Extrasystolen. Dadurch entstehen häufig Hinweise auf eine Unregelmässigkeit, die klinisch nicht relevant sind. Das 1-Kanal-EKG ist deutlich zuverlässiger. Es muss aber aktiv ausgelöst werden und ist nur aussagekräftig, wenn der Streifen technisch sauber aufgezeichnet wurde. Ein klarer 30-Sekunden-Streifen kann ein Vorhofflimmern zeigen, benötigt jedoch immer eine ärztliche Bestätigung.