Mit dem Tod von Peter Matter haben Davos und die Schweiz nicht nur von einem herausragenden Chirurgen Abschied genommen, sondern auch von einer prägenden Persönlichkeit der modernen Unfallchirurgie – einem Pionier, der das Spital Davos, die Entwicklung der Frakturbehandlung und die internationale Vernetzung der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) über Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet hat.
Als Peter Matter 1971 seine Tätigkeit in Davos aufnahm, befand sich die Medizin im Umbruch. Die Zeit der konservativen Frakturbehandlung mittels Gips dominierte noch den Alltag. Doch unter seiner Führung entwickelte sich das Spital Davos innerhalb weniger Jahre zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für operative Frakturbehandlung. Besonders im Winter, wenn die Zahl der Skiunfälle sprunghaft anstieg, wurde das kleine Spital zum Brennpunkt medizinischer Innovation und organisatorischer Meisterleistung.
Als Peter Matter 1971 seine Tätigkeit in Davos aufnahm, befand sich die Medizin im Umbruch. Die Zeit der konservativen Frakturbehandlung mittels Gips dominierte noch den Alltag. Doch unter seiner Führung entwickelte sich das Spital Davos innerhalb weniger Jahre zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für operative Frakturbehandlung. Besonders im Winter, wenn die Zahl der Skiunfälle sprunghaft anstieg, wurde das kleine Spital zum Brennpunkt medizinischer Innovation und organisatorischer Meisterleistung.