Ungeplante Wiedereintritte nach einem Spitalaufenthalt sind bei älteren Menschen häufig und stellen ein relevantes Problem der Versorgungsqualität dar. Wiedereintritte verursachen funktionelle und kognitive Einbussen, sind eine Belastung für Patientinnen, Patienten und Angehörige [1] und beanspruchen erhebliche Ressourcen im Gesundheitswesen. Internationale Evidenz zeigt, dass Transitional-Care-Modelle (Modelle der Übergangsversorgung), welche die Versorgungskontinuität zwischen Spital und häuslichem Umfeld sicherstellen, Wiedereintritte reduzieren sowie Funktionalität und Lebensqualität verbessern [2].