Die digitale Transformation des Gesundheitswesens ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Digitale Anwendungen und Infrastrukturen greifen zunehmend in die Routine der Versorgung ein. Dazu gehören unter anderem das E-Rezept Schweiz, der E-Medikationsplan, der strukturierte Datenaustausch im Rahmen des Gesundheitsdatenraums Schweiz (SwissHDS) sowie Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI). Sie prägen eine dynamische politische Agenda und verändern schrittweise auch administrative und klinische Arbeitsprozesse. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob das Gesundheitswesen digitaler wird, sondern ob diese Digitalisierung die Versorgung tatsächlich verbessert.